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Beschreibung: Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.

Tue, 07 Feb 2023 10:56:23 GMT

Hochwasser: Ehemalige ADD-Vizepräsidentin verzichtet auf Rolle in Verein

Nach heftiger Kritik an ihrem Urlaub im Anschluss an die Flutkatastrophe an der Ahr hat die ehemalige ADD-Vizepräsidentin Begoña Hermann darauf verzichtet, die Geschäftsführung des geplanten Vereins Zukunftsregion Ahr zu übernehmen. Diesen Beschluss teilte sie nach Angaben des Innenministeriums vom Dienstag der Landesregierung mit.

Nach heftiger Kritik an ihrem Urlaub im Anschluss an die Flutkatastrophe an der Ahr hat die ehemalige ADD-Vizepräsidentin Begoña Hermann darauf verzichtet, die Geschäftsführung des geplanten Vereins Zukunftsregion Ahr zu übernehmen. Diesen Beschluss teilte sie nach Angaben des Innenministeriums vom Dienstag der Landesregierung mit.

"Ich wünsche mir, dass der Verein den Wiederaufbau maßgeblich unterstützen kann, stehe aber für die Geschäftsleitung nicht zur Verfügung", erklärte Hermann nach einer Mitteilung des Ministeriums. Der noch zu gründende Verein soll Initiativen der Zivilgesellschaft mit Behörden und Unternehmen vernetzen, um langfristige Perspektiven für den Wiederaufbau im Ahrtal zu entwickeln.

Zwei Tage nach der Flutwelle in der Nacht vom 14. zum 15. Juli 2021 hatte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) die Leitung des Katastrophenschutzes vom Landkreis Ahrweiler übernommen. Die inzwischen pensionierte damalige Vizepräsidentin Hermann war vom 31. Juli bis 13. August 2021 in einem längerfristig geplanten und genehmigten Urlaub. Alle drei Oppositionsfraktionen im Landtag Rheinland-Pfalz kritisierten dies scharf und forderten den Rücktritt von ADD-Präsident Thomas Linnertz. Der Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe hat einen Sachverständigen damit beauftragt, das Krisenmanagement der ADD zu prüfen. Das Gutachten soll dem Ausschuss am 24. März vorgestellt werden.

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Tue, 07 Feb 2023 10:53:55 GMT

Unfälle: Schneeglätte: Auto rutscht auf Gleise - wird von Zug gerammt

Weil die Straße glatt war, sind vier Arbeiter der Deutschen Bahn mit einem Auto auf Gleise gerutscht und von einer Waldbahn gerammt worden. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei von Dienstag niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 40 000 Euro.

Weil die Straße glatt war, sind vier Arbeiter der Deutschen Bahn mit einem Auto auf Gleise gerutscht und von einer Waldbahn gerammt worden. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei von Dienstag niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 40 000 Euro.

Angestellte der Deutschen Bahn waren demnach am Montag mit dem Auto unterwegs, um die Gleise der Bahnstrecke Grafenau Richtung Zwiesel von Schnee und Eis zu befreien. Die Arbeiter wollten mit dem Auto gerade auf einem Waldweg die Gleise überqueren, als sie das Hupen der Waldbahn hörten. Der Fahrer versuchte noch, vor dem Bahnübergang abzubremsen, durch die Schneeglätte kam das Fahrzeug jedoch von der Straße ab. Der Wagen rutschte auf die Gleise und die Waldbahn prallte gegen die Fahrerseite des Autos. Obwohl sich alle vier noch im Wagen befanden, wurde niemand verletzt.

Die Strecke war dem Polizeisprecher zufolge zwischen Großarmschlag und Spiegelau aufgrund der Aufräumarbeiten am Montagvormittag für circa zwei Stunden gesperrt.

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Tue, 07 Feb 2023 10:53:00 GMT

Folgenschweres Erdbeben: Die Zahlen zur Tragödie in der Türkei und Syrien im Überblick

Ein massives Erdbeben hat am Montag die Türkei und Syrien erschüttert. Tausende Menschen sind ums Leben gekommen, viele sind verletzt oder werden noch vermisst. Stündlich steigen die Opferzahlen. Ein Überblick.

Auch einen Tag nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei steigen die Opferzahlen weiter an. Viele Menschen werden noch vermisst, sind in den Trümmern verschüttet oder schwer verletzt. Die Zahl der Todesopfer wird in den kommenden Tagen vermutlich weiter steigen. Die Lage im Katastrophengebiet ist weiter noch unübersichtlich. Welche Zahlen bislang bekannt sind (Stand Dienstagvormittag):

  • Mindestens 5000 Menschen haben ihr Leben verloren. Wie die örtlichen türkischen Behörden am Dienstag mitteilten, wurden in der Türkei mittlerweile 3419 Todesopfer gefunden. In Syrien zählten Behörden und Rettungskräfte in den von der Regierung in Damaskus kontrollierten Gebieten und in Territorien unter der Kontrolle von Rebellen insgesamt 1602 Todesopfer.
  • Allein in der Türkei wurden den Behörden zufolge mehr als 20.000 Menschen verletzt, zum Teil schwer.
  • Mehr als 5700 Gebäude sind nur auf dem türkischen Gebiet durch das Erdbeben eingestürzt. Die Suche nach Opfern und Überlebenden in den Trümmern dauert weiter an.
  • Der türkische Vizepräsident Fuat Oktay teilte am späten Montagabend mit, dass bereits 7840 Verschüttete gerettet worden seien. 
  • Das Erdbeben vom Montagmorgen hatte eine Stärke von 7,7, mittags folgte ein weiteres schweres Beben mit einer Stärke von 7,5.
  • Wie bei solch schweren Erdbeben übrig, gab es zahlreiche Nachbeben. Die Afad-Abteilung für Erdbeben und Risikoverminderung meldete rund 280 solcher Nachbeben. PAID Erdbeben Türkei Erdogan 20.17

Viele Helfer und schlechte Bedingungen im Erdbebengebiet

  • Das Gesundheitsministerium in der Türkei habe rund 4200 Helfer in das Katastrophengebiet entsandt, teilte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am späten Montagabend auf Twitter mit. Zudem sind nach Angaben Kocas 813 Rettungswagen sowie 227 UMKE Teams – eine dem Gesundheitsministerium angegliederte Katastrophenhilfe – im Einsatz. Auch diese Zahl steige an.
  • Zahlreiche Länder haben bereits Hilfe versprochen. Auch aus Deutschland haben sich bereits Hilfsorganisationen auf den Weg gemacht. "Die große Herausforderung, vor der wir jetzt stehen, ist, dahin zu kommen, wo wir hin müssen", sagte der Leiter der Nothilfeabteilung der Malteser International, Oliver Hochedez, am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Flughäfen seien überlastet und viele Straßen zerstört. Aufgrund der niedrigen Temperaturen hätten die Malteser vor allem Decken, Wärmegeräte und Zelte im Gepäck. Wie lange sie in der Türkei bleiben werden, wissen die Helfer noch nicht. "Wir haben ein One-Way-Ticket", sagte Hochedez.
  • Auch das Technische Hilfswerk (THW) sei am Dienstag in die Türkei aufgebrochen, sagte THW-Präsident Gerd Friedsam im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir haben unsere Schnelleinsatzeinheit für Bergungseinsätze, die speziell für Erdbebeneinsätze ausgebildet ist, mobilisiert." Zurzeit stünden die größeren Städte im Mittelpunkt. Man wolle sich zunächst einen Überblick der Lage verschaffen, um entsprechende Hilfe nachzuliefern, sagte Friedsam.
  • Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO könnten bis zu 23 Millionen Menschen von den Folgen des Bebens betroffen sein.  Eine Übersicht der betroffenen Gebiete in beiden Ländern ergebe, dass "potenziell 23 Millionen Menschen" den Folgen des Bebens ausgesetzt seien, darunter fünf Millionen ohnehin besonders verletzliche Menschen, teilte die hochrangige WHO-Vertreterin Adelheid Marschang am Dienstag in Genf dem Exekutivkomitee der UN-Organisation mit.
  • Allein in der Türkei sind der Regierung zufolge 13,5 Millionen Menschen direkt vom schweren Beben betroffen.
  • Das schlechte Wetter in der Region erschwert zudem die Bedingungen für die Helfer und Opfer. Der türkische Wetterdienst hat für die betroffenen Gebiete niedrige Temperaturen und teils Schneefall und Regen vorhergesagt. In den südöstlichen Provinzen Mardin und Diyarbakir werde Schnee erwartet, teilte die die Meteorologische Generaldirektion am Dienstag mit. In den Provinzen Malatya und Hatay soll es regnen. Winde könnten bis zu 50 Stundenkilometer erreichen. Am kältesten werde es voraussichtlich in der Provinz Kahramanmaras, dem Epizentrum des Bebens. Die niedrigste dort zu erwartende Temperatur für Dienstag sei fünf Grad minus, die höchste ein Grad.

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Tue, 07 Feb 2023 10:53:00 GMT

Verschüttete unter Trümmern: Das 72-Stunden-Fenster nach dem Erdbeben: Retter im Wettlauf gegen die Zeit

Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet suchen Retter weiter nach Opfern. Dabei rennt ihnen die Zeit davon: Die kritische Überlebensgrenze von Verschütteten liegt normalerweise bei 72 Stunden.

Im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben Angehörige und Rettungskräfte nach der Erdbebenkatastrophe bis spät in die Nacht nach Verschütteten gesucht. Das Gesundheitsministerium habe 4200 Helfer in das Katastrophengebiet entsandt, teilte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am späten Montagabend auf Twitter mit. Diese Zahl steige weiter. Zudem sind nach Angaben Kocas 813 Rettungswagen sowie 227 UMKE Teams – eine dem Gesundheitsministerium angegliederte Katastrophenhilfe – im Einsatz. Auch diese Zahl steige an.

Überall in den betroffenen Gebieten kämpften sich auch in der Nacht zum Dienstag Rettungskräfte durch die Trümmer. Dabei räumten sie bei eisiger Kälte laut Berichten von AFP-Reportern oft mit bloßen Händen Trümmer beiseite. STERN PAID Erdbeben Türkei 16.15

Kritische Überlebensgrenze für Verschüttete liegt bei 72 Stunden

Der türkische Vizepräsident Fuat Oktay teilte am späten Montagabend mit, dass bereits 7840 Verschüttete gerettet worden seien. Verletzte und kranke Erdbebenopfer würden zunächst in Zelten medizinisch versorgt und anschließend in Krankenhäuser verlegt, so Koca in einem weiteren Tweet. Mit aller Kraft sei man vor Ort, um das Leid zu lindern.

Retter in Syrien vermuten, dass noch immer Hunderte Familien unter den Trümmern begraben sind. Die Suche über Nacht sei aufgrund von Sturm und fehlender Ausrüstung nur "sehr langsam" verlaufen, hieß es von den Weißhelmen, die in den von Rebellen gehaltenen Gebieten Syriens aktiv sind. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte seien zudem auch Mediziner überfordert und könnten nicht allen Verletzten das Leben retten.

Die Bergungsarbeiten sind ein Rennen gegen die Zeit: Die kritische Überlebensgrenze für Verschüttete liegt normalerweise bei 72 Stunden – so lange kann ein Mensch in der Regel ohne Wasser überleben. Erschwerend kommt hinzu: Im Katastrophengebiet herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt, was die Retter zusätzlich unter Zeitdruck setzt. Deshalb ist die Türkei dringend auf internationale Hilfe angewiesen. FS Erdbeben Türkei Syrien 11.20

Spürhunde kommen in der Türkei zum Einsatz

"In den Trümmern ist immer Eile geboten", sagte Stefan Heine, Sprecher der Hilfsorganisation I.S.A.R., der Nachrichtenagentur DPA. Ein Team der Hilfsorganisation, die auf die Rettung Verschütteter spezialisiert ist, hat am Dienstagmorgen die Türkei erreicht. Die 42 Experten und sieben Spürhunde seien nun auf dem Weg in die stark beschädigte Stadt Kirikhan in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze, sagte Heine. "Unser Vorteil ist aber, dass der Ort nah am Mittelmeer liegt. Da wird es nachts nicht minus zehn Grad kalt wie anderswo im Erdbebengebiet."

Türkische Mitarbeiter der Hilfsorganisation hätten den Einsatzort bereits angeschaut und Fotos geschickt. "Darauf sieht man viele zerstörte Häuser." Bislang fehle es vor Ort noch an professioneller Hilfe.

Vor Ort komme neben den Hunden mit ihren guten Nasen auch spezielle Suchtechnik zum Einsatz – etwa ein Horchgerät oder ein Bioradar zum Aufspüren von Verschütteten. Wo Menschen unter den Trümmern entdeckt würden, seien Bergungsspezialisten gefragt. Mit Betonsägen, Bohrern und Hämmern versuchten sie, möglichst schnell zu den Verschütteten zu gelangen.

Das I.S.A.R.-Team war vom Flughafen Köln/Bonn aus abgeflogen. Zu dem Team gehörten Hundeführer mit ihren Spürhunden, Techniker, die Verschüttete zum Beispiel mit Geophonen in größeren Tiefen orten können sowie Berger und Ärzte.

23 Millionen Menschen schätzungsweise von Erdbeben in Türkei und Syrien betroffen

Auch weitere deutsche Hilfs- und Rettungsorganisationen sind im Einsatz oder machen sich auf den Weg ins Katastrophengebiet. "Die große Herausforderung, vor der wir jetzt stehen, ist, dahin zu kommen, wo wir hin müssen", sagte der Leiter der Nothilfeabteilung der Malteser International, Oliver Hochedez, am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Flughäfen seien überlastet und viele Straßen zerstört.

Auch das Technische Hilfswerk (THW) sei am Dienstag in die Türkei aufgebrochen, sagte THW-Präsident Gerd Friedsam im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir haben unsere Schnelleinsatzeinheit für Bergungseinsätze, die speziell für Erdbebeneinsätze ausgebildet ist, mobilisiert."

Insgesamt liegt die Zahl der Toten inzwischen nach Angaben vom Dienstagmorgen bei mehr als 5000. Bisherigen Informationen zufolge wurden in der Südtürkei und in Nordsyrien zudem mehr als 23.500 Menschen verletzt. Tausende Gebäude stürzten ein.

Oft sei bei Erdbeben die Zahl der Todesopfer am Ende "achtmal höher als die ersten Bilanzen", warnte beispielsweise Catherine Smallwood von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). "Leider passiert bei Erdbeben immer das Gleiche: Die Zahl der Opfer und Verletzten steigt in der Woche danach stets signifikant an."

Von dem Erdbeben könnten nach Einschätzung der WHO bis zu 23 Millionen Menschen betroffen sein. Eine Übersicht der betroffenen Gebiete in beiden Ländern ergebe, dass "potenziell 23 Millionen Menschen" den Folgen des Bebens ausgesetzt seien, darunter fünf Millionen ohnehin besonders verletzliche Menschen, teilte die hochrangige WHO-Vertreterin Adelheid Marschang am Dienstag in Genf dem Exekutivkomitee der UN-Organisation mit.

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Tue, 07 Feb 2023 10:50:31 GMT

Abgeordnetenhaus: Internationale Wahlbeobachter kommen am Freitag an

Die für die Berliner Wiederholungswahl am 12. Februar angekündigten internationalen Wahlbeobachter kommen an diesem Freitag in der Hauptstadt an. Das teilte Landeswahlleiter Stephan Bröchler am Dienstag mit. Es handelt sich demnach um Vertreter des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates, die auf Wahlen auf subnationaler Ebene spezialisiert seien. Am Samstag führen sie Bröchler zufolge Gespräche mit beteiligten Akteuren, etwa aus den Parteien. Am Sonntag, dem Wahltag, werden sie in Wahllokale gehen, um sich über die Abläufe zu informieren.

Die für die Berliner Wiederholungswahl am 12. Februar angekündigten internationalen Wahlbeobachter kommen an diesem Freitag in der Hauptstadt an. Das teilte Landeswahlleiter Stephan Bröchler am Dienstag mit. Es handelt sich demnach um Vertreter des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates, die auf Wahlen auf subnationaler Ebene spezialisiert seien. Am Samstag führen sie Bröchler zufolge Gespräche mit beteiligten Akteuren, etwa aus den Parteien. Am Sonntag, dem Wahltag, werden sie in Wahllokale gehen, um sich über die Abläufe zu informieren.

Bröchler hatte auch Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eingeladen. Die OSZE sah allerdings nach Vorprüfungen auch vor Ort in Berlin keinen Bedarf, solche Experten am 12. Februar nach Berlin zu entsenden.

Der Berliner Verfassungsgerichtshof hatte die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksparlamenten vom 26. September 2021 wegen zahlreicher Pannen und "schwerer systemischer Mängel" für ungültig erklärt. Das Gericht ordnete im November 2022 eine komplette Wiederholung an.

Urteil des Berliner Verfassungsgerichtshofs vom 16. November Informationen Landeswahlleitung zur Wiederholungswahl Berliner Landeswahlgesetz Gesetz über den Berliner VerfGH, Wahlprüfung ab § 40 Beschlussempfehlung des Bundestags-Wahlprüfungsausschusses Bundeswahlgesetz zur Wiederholungswahl, § 44 Landeswahlleitung Mitteilung des Bundesverfassungsgerichts zu Eilantrag Verschiebung Beschluss Bundesverfassungsgericht dazu vom 25. Januar

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Tue, 07 Feb 2023 10:49:41 GMT

Video: Nach Zugunglück in Ohio: Giftige Gase werden verbrannt

Zuvor waren mehrere Waggons eines Güterzuges mit Gefahrgut entgleist.

Zuvor waren mehrere Waggons eines Güterzuges mit Gefahrgut entgleist.

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Tue, 07 Feb 2023 10:49:37 GMT

Russische Invasion: Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Das Parlament in Kiew verlängert das Kriegsrecht um weitere 90 Tage. Die Fronten in der Ukraine bleiben fast unverändert. Allerdings erhöhen die Russen ihren Druck bei Bachmut. Der Überblick.

In der Ukraine ist das wegen der russischen Invasion verhängte Kriegsrecht ein weiteres Mal um 90 Tage verlängert worden. Für die bereits fünfte Verlängerung stimmten nach Medienberichten 348 Abgeordnete. 226 Stimmen wären notwendig gewesen. Verlängert wurde auch die allgemeine Mobilmachung. Damit unterliegen Männer im wehrpflichtigen Alter von 18 bis 60 Jahren bis auf wenige Ausnahmen weiter einer Ausreisesperre. Die Regelung gilt vorläufig bis zum 20. Mai.

Die ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Bachmut im Osten des Landes setzen ihren Widerstand gegen die ständigen russischen Angriffe fort. "Wir stellen uns ihnen entgegen", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Zuvor sei bei einer Sitzung der Stawka, des Oberkommandos der Ukraine, über die Versuche der Besatzer gesprochen worden, die Stadt zu umzingeln und die ukrainischen Verteidigungslinien zu durchbrechen. "Und ich bin jedem Soldaten dankbar, der sich mit seiner Entschlossenheit für den Widerstand einsetzt."

Selenskyj berichtete zudem über Neubesetzungen an den Fronten der Ukraine. "In einer Reihe von Regionen, insbesondere in den Grenz- und Frontgebieten, stellen wir Führungskräfte mit militärischer Erfahrung ein", sagte Selenskyj. Dies seien Leute, "die sich am wirksamsten gegen die aktuellen Bedrohungen zur Wehr setzen können". Generell sollten militärische Erfahrung aus dem bisherigen Kriegsverlauf mit der Führungsarbeit in der lokalen und zentralen Verwaltung verbunden werden.

Daneben gehe die Bildung neuer Brigaden der Nationalgarde, der Polizei und des Grenzschutzes voran. "Der Anfang ist stark", sagte Selenskyj. "Und es wird weitergehen." Angesichts der verstärkten russischen Angriffe ist die ukrainische Armee gezwungen, Truppen an die Front zu verlegen, die eigentlich für spätere eigene Offensivaktionen gedacht waren.

Selenskyj erwägt offensichtlich Reise nach Brüssel

Der ukrainische Präsident erwägt offensichtlich eine Reise nach Brüssel. Mehrere Mitarbeiter des Europäischen Parlaments bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass es am Donnerstag die "Wahrscheinlichkeit einer außerordentlichen Plenartagung in Anwesenheit des ukrainischen Präsidenten" gebe. Am selben Tag treffen sich auch die Staats- und Regierungschefs der EU -Staaten in Brüssel zu einem Gipfel. Wie es hieß, würde Selenskyj als Gast teilnehmen. Er sei eingeladen worden, persönlich an einem Gipfel teilzunehmen, sagte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel am Abend.

Aus Kiew gab es zunächst keine Bestätigung für eine mögliche Reise Selenskyjs nach Brüssel. Eine solche dürfte es aus Sicherheitsgründen erst kurz zuvor geben.

Norwegen will Ukraine mit Milliardenbetrag unterstützen

Die Ukraine kann mit langfristiger finanzieller Hilfe aus Norwegen rechnen. Die Regierung des skandinavischen Landes will das von Russland angegriffene Land in den kommenden fünf Jahren mit jährlich 15 Milliarden norwegischen Kronen (rund 1,36 Milliarden Euro) unterstützen, wie Ministerpräsident Jonas Gahr Støre in Oslo ankündigte. Insgesamt macht das 75 Milliarden Kronen (6,8 Milliarden Euro). Man wolle zum einen den Ukrainern zeigen, dass man sie langfristig unterstütze, sagte Støre. Zum anderen solle Russland Bescheid wissen, dass freie demokratische Länder der Ukraine in ihrem Kampf beistünden.

Selenskyj dankte Oslo für die finanzielle Unterstützung. "Dies ist ein sehr, sehr wichtiger Beitrag zu unserem Sieg, den wir vorbereiten", sagte er in seiner Videoansprache. "Ein gemeinsamer Sieg für alle, die die Freiheit und das Leben wirklich schätzen."

Ukraine will um Raketen und Flugzeuge bitten

Die Ukraine will bei der Münchner Sicherheitskonferenz in der kommenden Woche um Kampfflugzeuge und weitreichende Raketen bitten. Dies sei für Kiew ein "prioritäres Thema", sagte Außenminister Dmytro Kuleba laut einer Mitteilung seiner Behörde. Vor allem Flugzeuge seien eine noch offene Frage, die es zu lösen gelte. Er erinnerte daran, dass Präsident Selenskyj schon im Vorjahr die Teilnehmer der Sicherheitskonferenz gebeten hatte, der Ukraine Waffen zu liefern.

Wie bereits im vergangenen Jahr will auch US-Vizepräsidentin Kamala Harris wieder an der Konferenz teilnehmen. Das Weiße Haus teilte in Washington mit, Harris werde dazu in der kommenden Woche nach München reisen. Sie werde dort eine Rede halten.

Die Münchner Sicherheitskonferenz findet vom 17. bis 19. Februar im Hotel Bayerischer Hof statt. Es ist die erste Sicherheitskonferenz seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

Klymenko ist neuer ukrainischer Innenminister

Rund drei Wochen nach dem Tod seines Vorgängers Denys Monastyrskyj ist Ihor Klymenko offiziell zum neuen ukrainischen Innenminister ernannt worden. Für den 50 Jahre alten Ex-Polizeichef, der das Ministerium in den vergangenen Wochen bereits kommissarisch leitete, stimmte laut Medienberichten eine Zweidrittelmehrheit des Parlaments in Kiew. Monastyrskyj war Mitte Januar bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen.

Nach mehr als sechs Monaten als kommissarischer Leiter wurde zudem Wassyl Maljuk als neuer Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU offiziell bestätigt. Der 39-jährige Generalmajor folgt auf den Jugendfreund von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Iwan Bakanow, der den Posten infolge einer Entlassungswelle in den Sicherheitsorganen im vergangenen Sommer räumen musste. Selenskyj will eine Neuausrichtung dieser Behörden vorantreiben.

CDU-Außenpolitiker wirft Scholz Führungsversagen vor

Bislang fehlende Lieferzusagen für eine internationale Panzerallianz führt der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter auf Versäumnisse der Bundesregierung zurück. "Das Problem der Leopard-Allianz ist, dass Deutschland keinerlei Absprachen mit den Allianz-Partnern vornahm und somit keine Führungs- und Koordinierungsrolle im Vorfeld stattfand", sagte Kiesewetter der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" (Dienstag). Es sei "rätselhaft", warum sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) "ohne interne Absprache und ohne Rückkopplung mit der Bundeswehr" auf die Lieferung von Kampfpanzern des vergleichsweise modernen Typs Leopard 2A6 festgelegt habe.

Die Bundesregierung hatte am 25. Januar angekündigt, 14 Leopard-Panzer vom Typ 2A6 zu liefern, nachdem Polen schon eine Liefergenehmigung für ältere Leopard 2A4 beantragt hatte. Beide Staaten machen damit einen ersten Schritt, der zusammen mit Partnern zur Aufstellung von zwei ukrainischen Leopard-Bataillonen führen soll. Während es für das ältere Leopard-Modell 2A4 schon Ankündigungen anderer Staaten gibt, war die Angebotslage bei dem neueren Typ 2A6 zunächst dünn. Zwar gab Portugal am Wochenende eine Zusage, allerdings zunächst keine konkreten Details dazu bekannt.

Das wird heute wichtig

Das blutige Ringen russischer und ukrainischer Streitkräfte um die Stadt Bachmut im Osten der Ukraine geht auch am Dienstag weiter. Russische Truppen haben die Stadt fast vollständig eingekesselt.

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Tue, 07 Feb 2023 10:48:31 GMT

Fußball: Union-Frauen mit klarer Ansage: Ersten Platz angreifen

Die Fußballerinnen des 1. FC Union Berlin haben vor dem womöglich schon wegweisenden Spitzenspiel im Kampf um den Aufstieg in die zweite Liga ihre Ambitionen noch mal klargemacht. Vor der Partie gegen den Hauptstadtrivalen Viktoria 89 am Samstag kommender Woche betonte Trainerin Ailien Poese am Dienstag in einer Medienrunde im Stadion An der Alten Försterei: "Wir wollen natürlich den ersten Platz angreifen und der Startschuss soll natürlich gegen Viktoria fallen. Wir wollen jedes Spiel der Rückrunde gewinnen."

Die Fußballerinnen des 1. FC Union Berlin haben vor dem womöglich schon wegweisenden Spitzenspiel im Kampf um den Aufstieg in die zweite Liga ihre Ambitionen noch mal klargemacht. Vor der Partie gegen den Hauptstadtrivalen Viktoria 89 am Samstag kommender Woche betonte Trainerin Ailien Poese am Dienstag in einer Medienrunde im Stadion An der Alten Försterei: "Wir wollen natürlich den ersten Platz angreifen und der Startschuss soll natürlich gegen Viktoria fallen. Wir wollen jedes Spiel der Rückrunde gewinnen."

Die Frauen-Mannschaft des Tabellenzweiten der Fußball -Bundesliga der Männer liegt ebenfalls auf dem zweiten Rang - allerdings in der Regionalliga Nordost. Mit 29 Punkten aus 13 Spielen beträgt der Rückstand auf Viktoria vier Punkte, die Konkurrentinnen haben allerdings noch eine Partie weniger bestritten. "Es ist ein Endspiel, aber wir gehen erstmal nicht davon aus, dass es böse endet", sagte Poese. Es herrsche "pure Vorfreude" auf die Partie. Das Hinspiel hatte Viktoria 1:2 zu Hause gegen Union verloren.

Ziel der Köpenicker Frauen ist es "ganz klar, mittel- und langfristig in der ersten Liga zu spielen", erklärte Jennifer Zietz. Die 39 Jahre alte ehemalige Nationalspielerin arbeitet seit diesem Monat als Sportliche Leiterin bei Union. Eine konkrete Zeitschiene gebe es aber nicht, betonte Unions Kommunikationschef Christian Arbeit. "Je schneller man es schafft, umso schöner, aber es ist nicht so, dass von Vereinsseite irgendwo ein Datum steht", sagte er.

Kader

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Tue, 07 Feb 2023 10:48:23 GMT

Medien: Erste Aufnahmen aus "Stern"-Fotoarchiv sind online

Die Fotos im Archiv des Magazins "Stern" sind ein Stück deutscher Zeitgeschichte - nun ist ein Teil der Aufnahmen online einsehbar. Unter www.stern-fotoarchiv.de stelle man die ersten 250.000 Bilder zur Verfügung, teilte die Bayerische Staatsbibliothek am Dienstag in München mit. Insgesamt umfasst das Archiv rund 15 Millionen Fotos, Dias, Negative und Abzüge, die das Hamburger Magazin der Bibliothek in München 2019 geschenkt hatte. Nach und nach sollen sie katalogisiert und digitalisiert werden.

Die Fotos im Archiv des Magazins "Stern" sind ein Stück deutscher Zeitgeschichte - nun ist ein Teil der Aufnahmen online einsehbar. Unter www.stern-fotoarchiv.de stelle man die ersten 250.000 Bilder zur Verfügung, teilte die Bayerische Staatsbibliothek am Dienstag in München mit. Insgesamt umfasst das Archiv rund 15 Millionen Fotos, Dias, Negative und Abzüge, die das Hamburger Magazin der Bibliothek in München 2019 geschenkt hatte. Nach und nach sollen sie katalogisiert und digitalisiert werden.

Bereits zu sehen sind mehr als 1000 Reportagen aus den Jahren 1972 bis 2001. Sie zeigen Bilder aus dem Alltag in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR. Erschütternde Einblicke geben Aufnahmen über den Balkankrieg oder eine Hungersnot in Äthiopien. Auch Porträts bekannter Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Sport finden sich, etwa des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt, des Literatur-Nobelpreisträgers Günter Grass ("Die Blechtrommel") oder der Torwartlegende Toni Schumacher.

"Das Fotoarchiv des "Stern" gilt als visuelles Gedächtnis nicht nur der Bundesrepublik Deutschland, sondern der Zeitgeschichte allgemein", sagte der Generaldirektor der Staatsbibliothek, Klaus Ceynowa. Für Wissenschaft und Öffentlichkeit sei es eine einzigartige zeithistorische Quelle. Den Angaben zufolge reichen die Aufnahmen bis ins Jahr 1948 zurück. Bis Ende 2025 will die Staatsbibliothek die ersten drei Millionen Negative ab 1971 samt der dazugehörigen Kontaktbögen online verfügbar sein.

Stern-Fotoarchiv

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Tue, 07 Feb 2023 10:47:31 GMT

Krieg in der Ukraine: Melnyk: "Wir brauchen die Luftwaffe, die Marine"

Kiew erneuert seine Forderung, auch Kampfflugzeuge zu liefern und die Marine zu unterstützen. Derweil rechnet das US-Institut für Kriegsstudien mit einer russischen Offensive am 24. Februar.

Der ukrainische Vize-Außenminister Andrij Melnyk hat von der Bundesregierung erneut mehr Führungsstärke bei der Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg gefordert.

"Es wäre an der Zeit, dass Deutschland das, was man verkündet hat, nämlich diese Führungsrolle zu spielen, auch tatsächlich tut", sagte Melnyk im ZDF-"Morgenmagazin". Von vielen Partnern in Europa und der Welt werde dies erwartet.

Der ehemalige ukrainische Botschafter bekräftigte seine Forderung an die Bundesregierung , neben 14 Leopard-2-Panzern auch Kampfflugzeuge zu liefern und die Marine zu unterstützen. "Wir brauchen die Luftwaffe, wir brauchen die Marine." Deutschland sei in der Lage, mit Kampfjets wie dem Eurofighter und Tornado zu helfen, sagte er. Der Krieg gegen Russland sei schließlich nicht nur am Boden zu gewinnen. Die Bundesregierung lehnt die Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine bislang ab.

Unionsfraktionsspitze aktuell weiter gegen West-Kampfjets

Die Spitze der Unionsfraktion lehnt hat eine Kampfjet-Lieferung zum jetzigen Zeitpunkt erneut ab. Zwar solle mittelfristig nichts ausgeschlossen werden, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Abgeordneten im Bundestag, Thorsten Frei (CDU). Derzeit sehe er aber keine Notwendigkeit für solche Lieferungen an Kiew .

Es müsse das Notwendige getan werden, um die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen die russische Aggression zu unterstützen, sagte Frei. Erneut kritisierte er die Entscheidung der Ampel-Koalition zur Lieferung von Leopard-Kampfpanzern aus Deutschland als zu spät. Diese seien nicht von heute auf morgen einsetzbar. Eine frühere Entscheidung hätte der Ukraine aus Freis Sicht gerade im Zusammenhang mit der ebenfalls bewilligten Lieferung von Schützenpanzern vom Typ Marder ermöglicht, ihre Linien besser zu schützen.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte zwar, es gebe keine roten Linien in einem dynamischen Kampfgeschehen. Nicht alle Wünsche könnten aber erfüllt werden, ohne dass die eigene deutsche Verteidigungsfähigkeit beeinträchtigt werde. Nun müsse die schnelle Umsetzung der Unterstützung etwa durch die Leopard-Kampfpanzer im Vordergrund stehen und nicht die Forderung nach zusätzlichen Waffengattungen wie Kampfflugzeugen, Schiffen oder U-Booten. Zudem gehe es darum, kontinuierlich Nachschub für die der Ukraine zur Verfügung gestellten Waffensysteme zu produzieren.

ISW: Russische Offensive rund um Jahrestag am 24. Februar möglich

Die Ukraine rechnet nach Einschätzung des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW) mit einer großangelegten russischen Offensive rund um den Jahrestag der Invasion in der zweiten Februarhälfte. Möglich sei ein Termin um den 24. Februar, dem Tag, an dem sich der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zum ersten Mal jährt, schrieb die in Washington ansässige Denkfabrik in ihrem jüngsten Bericht und berief sich dabei unter anderem auf den ukrainischen Verteidigungsminister Olexij Resnikow.

Das Zeitfenster für eine erfolgreiche russische Offensive sei begrenzt, zitierte die Denkfabrik zudem russische Militärblogger. Die russische Militärführung habe es demnach eilig, eine Offensive zu starten, bevor westliche Militärhilfe in der Ukraine eintreffe. Zudem bringe das Tauwetter im Frühjahr schlammige Böden und behindere damit schnelle Offensivbewegungen.

Eine früher beginnende russische Offensive binnen zehn Tagen sei auch denkbar, schrieb die Denkfabrik unter Berufung auf die "Financial Times". Die Zeitung hatte eine namentlich nicht genannte Quelle aus ukrainischen Militärkreisen zitiert.

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Tue, 07 Feb 2023 10:46:00 GMT

Häufiges Händewaschen: Trockene und rissige Hände? So wird Ihre Haut wieder geschmeidig

Das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände ist in Zeiten der Coronakrise wichtiger denn je, hat aber auch Folgen: Die Haut wird trocken und rissig. Umso wichtiger ist es, die Hände regelmäßig zu pflegen. Wir zeigen Ihnen wie.

Eigentlich ist es das Normalste der Welt, seine Hände regelmäßig und gründlich zu waschen: Aufgrund der rasanten Verbreitung des Covid-19-Virus wird jedoch empfohlen, die Haut mindestens 20 Sekunden lang einzuseifen und das so oft wie möglich – nur so kann man sich effektiv gegen Infektionskrankheiten schützen. Um den Schutz zu erhöhen, kann man seine Hände zusätzlich regelmäßig desinfizieren. Beides setzt die Haut einer starken Belastungsprobe aus. Denn die Seife und alkoholhaltige Desinfektionsmittel greifen ihren natürlichen Säureschutzmantel an, sodass sie spröde und rissig wird. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann dazu führen, dass die Hände brennen oder jucken. Es gibt aber eine gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege bekommen Sie schmerzhafte Hautprobleme wieder in den Griff. Welche Handcremes dabei helfen, erfahren Sie hier.

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Die richtige Handcreme: Darauf sollten Sie achten

Laut Prof. Christian Raulin, einem Dermatologen aus Karlsruhe, sollten Sie in keinem Fall auf das regelmäßige Waschen und Desinfizieren Ihrer Hände verzichten. Stattdessen sollten Sie Ihre Hautpflege um eine Salbe ergänzen, die möglichst fettend ist und trotzdem gut einzieht. Seine Faustregel zur richtigen Anwendung lautet dabei: "Einmal desinfizieren, fünf Mal eincremen". Hier stellt sich jedoch die Frage, welche Handcreme empfehlenswert ist? Denn laut Ökotest enthalten viele frei verkäufliche Produkte bedenkliche Inhaltsstoffe wie etwa mineralölbasierte Fette und Wachse, synthetische Polymere oder auch den Duftstoff Lilial – der im Verdacht steht fortpflanzungsschädigend zu sein. Aus diesem Grund wurden 50 Handcremes getestet. Dabei haben in erster Linie Bio-Kosmetikprodukte mit der Note "sehr gut" abgeschnitten:

Testsieger

Aktueller Preis

Cattier Weiße Heilerde

ca. 12 Euro

Dr. Scheller Calendula

ca. 10 Euro

Weleda Sanddorn

ca. 9 Euro

Sebamed Urea

ca. 5 Euro

Lavera Sensitiv

ca. 9 Euro

Öko-Test gibt Tipps für den Kauf einer Handcreme

Es gibt einen guten Grund, warum Naturkosmetik oft die bessere Wahl ist – auch bei Handcremes: Laut Öko-Test dürfen die Hersteller Problemstoffe wie PEG, Paraffine und Silikon nicht verwenden, um das entsprechende Zertifikat zu bekommen. Davon profitieren nicht nur Ihre trockenen Hände, sondern auch Ihre Gesundheit. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Handcreme:

  • keine gefährlichen Inhaltstoffe wie "Butylphenyl Methylpropional" (sprich den Duftstoff Lilial),
  • keine mineralölbasierten Fette und Wachse (u.a. Paraffinum liquidum oder Cera Microcristallina) und
  • keine synthetischen Polymere wie Acrylat- und andere Co- und Crosspolymere, (Sodium) Carbomer, (Sodium) Polyacrylamid oder Polyquaternium-10 enthält.

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So beugen Sie trockenen Händen vor

Damit Sie erst gar keine trockenen Hände bekommen, können Sie vorbeugende Maßnahmen treffen. Dazu gehören:

  1. Verwenden Sie immer eine pH-neutrale oder milde Seife , wenn Sie Ihre Hände waschen
  2. Waschen Sie Ihre Hände besser unter lauwarmem, nicht ganz so heißem Wasser
  3. Tragen Sie beim Abwaschen von Geschirr und beim Putzen Gummihandschuhe
  4. Reiben Sie Ihre feuchten Hände mit Bio-Kokosöl oder Bio-Olivenöl ein, um die Haut zu pflegen
  5. Cremen Sie Ihre Hände vor dem Schlafengehen dick ein und tragen Sie über Nacht Baumwollhandschuhe

Dadurch bleibt Ihre Haut durchgehend geschmeidig und reißt seltener ein, wenn Sie Ihre Hände öfter waschen oder desinfizieren müssen.

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Tue, 07 Feb 2023 10:44:55 GMT

Streiks: Warnstreiks bei Post ausgeweitet: Kundgebung in Stuttgart

Auch am Dienstag könnten wieder viele Postkunden im Südwesten vergebens auf Briefe und Pakete warten. Die Gewerkschaft Verdi setzte ihren Warnstreik fort und weitete die Arbeitsniederlegungen nach eigenen Angaben im Vergleich zum Montag aus. Der Schwerpunkt in Baden-Württemberg liege in der Zustellung, teilte die Gewerkschaft mit. Am Montag hatten sich laut Verdi 1500 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Die Post sprach von rund 1000 Beschäftigten.

Auch am Dienstag könnten wieder viele Postkunden im Südwesten vergebens auf Briefe und Pakete warten. Die Gewerkschaft Verdi setzte ihren Warnstreik fort und weitete die Arbeitsniederlegungen nach eigenen Angaben im Vergleich zum Montag aus. Der Schwerpunkt in Baden-Württemberg liege in der Zustellung, teilte die Gewerkschaft mit. Am Montag hatten sich laut Verdi 1500 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Die Post sprach von rund 1000 Beschäftigten.

Für eine Kundgebung am Dienstag in Stuttgart erwartete die Gewerkschaft über 2500 Streikende. "Wir streiken jetzt, damit es am 9. Februar ein Ergebnis gibt, das die massive finanzielle Belastung der Beschäftigten durch die Inflation ausgleicht und das die Milliardengewinne der Deutschen Post AG berücksichtigt", sagte Verdi -Funktionär Andreas Henze. Bereits in den vergangenen Wochen hätten sich insgesamt rund 11.000 Beschäftigte im Land an Arbeitsniederlegungen beteiligt.

Die Gewerkschaft verlangt 15 Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr. Das Unternehmen lehnt das ab und argumentiert, dass Lohnsteigerungen nicht durch Preiserhöhungen weitergegeben werden könnten, weil der deutsche Markt reguliert sei. Die Verhandlungen gehen am 8. und 9. Februar weiter. Die Post hat bereits ein Angebot angekündigt.

Mitteilung

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Tue, 07 Feb 2023 10:44:43 GMT

Statistik: Frauen bilden Mehrheit des Hochschulpersonals

An Sachsen-Anhalts Hochschulen machen Frauen die Mehrheit des Personals aus, nicht allerdings in Forschung und Lehre. Der Frauenanteil am Hochschulpersonal stieg binnen zehn Jahren bis 2021 um 0,9 Prozentpunkte auf 59,1 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Halle anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft (11. Februar) mitteilte. Zwei Drittel der Frauen seien als Verwaltungs-, technisches und sonstiges Personal angestellt gewesen. Nur ein Drittel war wissenschaftlich oder künstlerisch tätig. Bei den männlichen Beschäftigten sei das Verhältnis umgekehrt.

An Sachsen-Anhalts Hochschulen machen Frauen die Mehrheit des Personals aus, nicht allerdings in Forschung und Lehre. Der Frauenanteil am Hochschulpersonal stieg binnen zehn Jahren bis 2021 um 0,9 Prozentpunkte auf 59,1 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Halle anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft (11. Februar) mitteilte. Zwei Drittel der Frauen seien als Verwaltungs-, technisches und sonstiges Personal angestellt gewesen. Nur ein Drittel war wissenschaftlich oder künstlerisch tätig. Bei den männlichen Beschäftigten sei das Verhältnis umgekehrt.

Von den 10.625 Beschäftigten in Forschung und Lehre waren den Angaben zufolge 44,5 Prozent weiblich. In den unteren Personalgruppen lag der Frauenanteil den Angaben besonders hoch, wie die Statistiker weiter mitteilten. Frauen stellten demnach rund 52 Prozent der wissenschaftlichen Hilfskräfte und Tutoren. Bei den Professoren lag ihr Anteil bei 24,7 Prozent, bei den Lehrbeauftragten bei 43 Prozent. Zwischen 2011 und 2021 sei der Frauenanteil bei Professoren und Lehrbeauftragten überdurchschnittlich gestiegen um 7,2 beziehungsweise 8,7 Prozentpunkte.

Pressemitteilung

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Tue, 07 Feb 2023 10:43:49 GMT

Kriminalität: Wohnungsinhaber im Streit mit Messer angegriffen: Gestorben

Ein Mann ist in seiner Dachauer Wohnung mit einem Messer angegriffen worden und an den Verletzungen gestorben. Zwischen dem 54-jährigen Wohnungsbesitzer und der tatverdächtigen Mitbewoherin kam es am Sonntagabend zu einem Streit, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die 51-jährige Ukrainerin, die vor mehreren Wochen bei dem Mann eine Bleibe gefunden hatte, soll während des Streits zu einem Messer gegriffen und auf den Mann eingestochen haben.

Ein Mann ist in seiner Dachauer Wohnung mit einem Messer angegriffen worden und an den Verletzungen gestorben. Zwischen dem 54-jährigen Wohnungsbesitzer und der tatverdächtigen Mitbewoherin kam es am Sonntagabend zu einem Streit, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die 51-jährige Ukrainerin, die vor mehreren Wochen bei dem Mann eine Bleibe gefunden hatte, soll während des Streits zu einem Messer gegriffen und auf den Mann eingestochen haben.

Die 54-jährige Exfrau des Mannes und ihr neuer Ehemann waren ebenfalls in der Wohnung und konnten den Angaben zufolge die 51-Jährige überwältigen und entwaffnen. Der Wohnungsbesitzer wurde jedoch so schwer verletzt, dass er noch in seiner Wohnung starb. Tatmotiv und Gegenstand des Streits müssen einer Polizeisprecherin zufolge noch ermittelt werden.

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Tue, 07 Feb 2023 10:42:53 GMT

Erdbeben: "Katastrophal und grausam": Arzt hält Kontakt mit Nordsyrien

Die Situation im Erdbebengebiet in Nordsyrien ist nach Berichten von Ärzten "katastrophal und grausam". In Idlib und Umgebung fehle es an schweren Maschinen zur Rettung von Verschütteten ebenso wie an Hilfsmaterial, sagte am Dienstag der Mainzer Arzt Gerhard Trabert, der mit Ärzten in Nordsyrien in Verbindung steht. "Die Lage in Idlib ist furchtbar, es sind so viele Menschen verschüttet."

Die Situation im Erdbebengebiet in Nordsyrien ist nach Berichten von Ärzten "katastrophal und grausam". In Idlib und Umgebung fehle es an schweren Maschinen zur Rettung von Verschütteten ebenso wie an Hilfsmaterial, sagte am Dienstag der Mainzer Arzt Gerhard Trabert, der mit Ärzten in Nordsyrien in Verbindung steht. "Die Lage in Idlib ist furchtbar, es sind so viele Menschen verschüttet."

In Kobane nahe der türkischen Grenze ist ein Mitarbeiter von Traberts Verein Armut und Gesundheit im Einsatz. Der aus Kobane stammende Arzt lebt inzwischen mit seiner Familie im Saarland, hält sich aber seit Januar in der von ihm geleiteten medizinischen Ambulanz für Diabetiker auf. Er habe geschrieben, dass auch in Kobane etliche Häuser eingestürzt seien, berichtete Trabert. "Alle haben Angst, in der Nacht im Freien zu übernachten, und haben deswegen in Autos geschlafen. Jetzt wird versucht, Zelte aufzustellen."

Der Verein Armut und Gesundheit in Deutschland stellte 10.000 Euro für die Soforthilfe bereit und ruft zu Spenden für weitere Hilfen auf. Trabert war zuletzt 2019 in Nordsyrien. Seitdem scheiterten weitere geplante Reisen an Hindernissen, in die Bürgerkriegsregion einzureisen. "Wir sind jetzt auch startbereit."

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Tue, 07 Feb 2023 10:41:18 GMT

Wohnen: Deutschland hinkt bei Energiespar-Sanierung hinterher

Bis 2045 sollen die Gebäude in Deutschland klimaneutral werden. Milliarden an Fördergeldern fließen in die energetische Sanierung. Doch Experten warnen: Beim aktuellen Tempo wird es mit den Klimazielen eng.

In Deutschland werden bislang weit weniger Häuser und Wohnungen energieeffizient modernisiert, als es nach Einschätzung von Fachleuten zur Einhaltung der Klimaziele notwendig wäre. "Jedes Jahr werden nur rund 500.000 Wohneinheiten energetisch vollständig saniert", sagte Ralph Henger, Wohnungsmarktexperte beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, der Deutschen Presse-Agentur.

Bei rund 42,5 Millionen Wohnungen in Deutschland liegt die jährliche Sanierungsquote damit bei etwas mehr als einem Prozent. "Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssten es aber doppelt so viele sein", sagt Henger.

In einer Umfrage des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) vom Dezember 2022 nannten 84 Prozent der befragten Wohnungsunternehmen die gestiegenen Materialkosten als wesentliche Modernisierungsbremse. 57 Prozent sahen die gestiegenen Finanzierungszinsen und 55 Prozent die fehlenden Bau- und Handwerkskapazitäten als Hindernis. "Die aktuellen Rahmenbedingungen reichen nicht aus, um genügend Gebäudeeigentümer davon zu überzeugen, in ihr Gebäude zu investieren und energetische Effizienzmaßnahmen durchzuführen", sagte Henger.

Da ein großer Teil der Bevölkerung sich steigende Mietkosten nicht leisten könne, müssten Modernisierungen vor allem bezahlbar bleiben, sagt eine Sprecherin des Immobilienkonzerns Vonovia. Ohne Hilfe der Politik sei die Branche langfristig aber nicht in der Lage, in die Energiewende zu investieren und gleichzeitig Mieten stabil zu halten.

2,6 Milliarden Euro Fördergelder

Ziel der Bundesregierung ist, dass der Gebäudebestand in Deutschland bis 2045 klimaneutral wird. Neben dem nachhaltigen Neubau liegt der Fokus staatlicher Förderungen vor allem auf der Sanierung bestehender Gebäude, da man sich hier den größeren Klimaschutzeffekt verspricht. Im vergangenen Jahr hatte der Staat nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) rund 2,6 Milliarden Euro an Fördergeldern für die energetische Sanierung ausgezahlt, 85 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.

Das Fördergeld soll helfen, Wohnungen und Häuser so zu modernisieren, dass sie dauerhaft Energie einsparen - zum Beispiel durch die Erneuerung von Heizungsanlagen, die Dämmung von Dächern und Außenwänden oder den Austausch von Fenstern und Haustüren. Der GdW kritisiert, die Bundesregierung setze den Fokus auf "teure energetische Einzelmaßnahmen mit viel zu geringer Wirkung". Trotz der Milliardeninvestitionen stagniere der Energieverbrauch der Haushalte.

Anstatt die energetische Erneuerung einzelner Wohneinheiten anzugehen, sei es sinnvoller und günstiger, "die Energieversorgung der Gebäude im Quartierszusammenhang CO2-arm zu machen", sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Er schlägt etwa eine kommunale Wärmeplanung und einen Abbau von Hürden beim Mieterstrom vor. Dieser wird in unmittelbarer Nähe zum Abnehmer - zum Beispiel von Solaranlagen auf dem eigenen Dach - produziert. "Dann klappt's auch mit der CO2-Reduktion und den Klimazielen", sagte Gedaschko.

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Tue, 07 Feb 2023 10:41:01 GMT

Demonstrationen: Letzte Generation mit weiteren Aktionen: Blockade in Mainz

Zum dritten Mal in drei Monaten haben Klimaschutzaktivisten eine Hauptverkehrsstraße in Mainz blockiert. Drei Frauen und zwei Männer klebten sich am Dienstag bei Minusgraden mit einer Hand auf dem Asphalt fest. Eine Teilnehmerin kündigte weitere Störungen an: "Wir gehen viel mehr in regionale Aktionen, um eine größtmögliche Störung herbeizuführen." Die Letzte Generation fordert ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern, ein dauerhaftes 9-Euro-Ticket im ÖPNV und einen Gesellschaftsrat für die Suche nach Wegen, um bis 2030 die Treibhausgasemissionen auf Null zu reduzieren.

Zum dritten Mal in drei Monaten haben Klimaschutzaktivisten eine Hauptverkehrsstraße in Mainz blockiert. Drei Frauen und zwei Männer klebten sich am Dienstag bei Minusgraden mit einer Hand auf dem Asphalt fest. Eine Teilnehmerin kündigte weitere Störungen an: "Wir gehen viel mehr in regionale Aktionen, um eine größtmögliche Störung herbeizuführen." Die Letzte Generation fordert ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern, ein dauerhaftes 9-Euro-Ticket im ÖPNV und einen Gesellschaftsrat für die Suche nach Wegen, um bis 2030 die Treibhausgasemissionen auf Null zu reduzieren.

Die Blockade führte nach Polizeiangaben zu erheblichen Störungen im Berufsverkehr. Zu Beginn der Aktion habe es kleinere verbale Konflikte mit Autofahrern gegeben, sagte ein Polizeisprecher vor Ort. Danach sei der Verkehr in die Stadt weiträumig umgeleitet worden. Rechtlich werde die Aktion als Versammlung eingestuft, die danach für aufgelöst erklärt worden sei. "Eine technische Einsatzeinheit beginnt nun, die Personen von der Fahrbahn zu lösen." Widerstand von Seiten der Aktivisten gebe es nicht, "die Kommunikation mit der Polizei ist ok".

Sie habe Verständnis, wenn Autofahrer genervt auf die Aktion reagierten, sagte die 18-jährige Schülerin Maria. "Ich wäre jetzt auch lieber woanders, hätte eigentlich Schulunterricht. Aber ich sehe meine Lebensgrundlage gefährdet und sehe keinen anderen Weg, die nötige Veränderung herbeizuführen."

Dieselbe Straße am Hauptbahnhof war bereits am 9. Dezember und am 9. Januar blockiert worden. Die Polizei leitete jeweils Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Nötigung und des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht ein. Außerdem störten zwei Aktivistinnen der Letzten Generation am Donnerstag vergangener Woche einen Neujahrsempfang der CDU Mainz mit dem CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz. Danach wurde ein Verfahren wegen des Verdachts auf Hausfriedensbruch eingeleitet.

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Tue, 07 Feb 2023 10:40:00 GMT

Bastelspaß: Darum fördern Bügelperlen die Konzentration und Kreativität von Kindern

Die Erfindung ist so simpel und doch von großem Wert: kleine Plastiknupsis, die innen hohl sind, damit sie auf eine dafür vorgesehene Platte gesteckt werden können. Zusammengesetzt ergeben die Bügelperlen ein buntes Motiv. Der Weg dorthin ist jedoch mit viel Ausdauer und Geduld verbunden.

Wussten Sie, dass es die zylinderförmigen Röhrchen schon seit 1971 gibt? Malte Haaning von Hama, einem der führenden Hersteller für Bügelperlen, nahm die Midi-Größe als Erster in seinem Sortiment auf. Später folgten kleinere als auch größere Varianten. Mittlerweile haben es ihm zahlreiche Firmen nachgetan und produzieren ebenfalls die beliebten Perlen aus Kunststoff. Doch was genau macht sie für Kinder so wertvoll und wie genau verschmelzen sie zu einem Gesamtkunstwerk? Wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengestellt.

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Mini bis maxi: Darin unterscheiden sich Bügelperlen

Anders als man vermuten würden, eignen sich die Mini-Perlen nicht für kleine Kinder. Da sie einen Durchmesser von gerade einmal 2,5 Millimetern haben, braucht es viel Fingerspitzengefühl und Feinmotorik zum Basteln der Bügelbilder. Möchten Sie Ihren Sprössling auf den Geschmack bringen, empfiehlt sich der Einstieg mit Maxi-Perlen , die einen Durchmesser von zehn Millimetern haben – und somit für Kinder ab drei Jahren geeignet sind. Midi-Perlen hingegen können von Kindern ab fünf Jahren gehändelt werden, während Mini-Perlen erst ab dem zehnten Lebensjahr empfohlen sind. Die Bügelperlen sind so klein, dass sie mit den Händen nur sehr schwerlich auf die Platten gesteckt werden können. Aus diesem Grund kommt für diese Größe eine Pinzette zum Einsatz.

! Warnhinweis !  Lassen Sie ein Kleinkind niemals allein mit den Bügelperlen, da diese ganz leicht verschluckt werden können.

Mehr Ausdauer: So wirken Bügelperlen auf Kinder

Bügelperlen sind – gerade in der Corona-Zeit – eine schöne wie sinnvolle Beschäftigung für Kinder. Was aber noch viel wichtiger ist: Sie wirken sich positiv auf die Entwicklung von Ihrem Nachwuchs aus. Neben den motorischen Fähigkeiten, die beim Basteln gefördert werden, wirken sich die Perlen auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Das pädagogische Spielzeug sorgt dafür, dass Ihre Kinder mit unterschiedlichen Farben und Formen in Kontakt kommen, die sie voneinander unterscheiden müssen. Sie können somit ihrer Kreativität freien Lauf lassen, ohne zu merken, wie ihre Geduld dabei auf die Probe gestellt und ausgebaut wird. Das Spielen mit Bügelperlen hat somit einen wertvollen Nutzen für Kinder (und somit natürlich auch ihre Eltern).

Otto lose

Bügelperlen-Ideen: Vorlagen für Groß und Klein

Ja, Sie haben richtig gelesen. Bügelperlen erfreuen nicht nur Kinder, sondern auch den einen oder anderen Erwachsenen. Aus diesem Grund gibt es nicht nur Motive mit Herzen oder Sternen , Pferden und Feuerwehrautos zum Nachbauen. Der Markt ist inzwischen so riesig, dass sich Bastelfreunde an Bügelperlen-Ideen versuchen können, die großen Kunstwerken nachempfunden wurden – wie zum Beispiel der berühmten Sternennacht oder den Sonnenblumen von Van Gogh. Für Kinder hingegen gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Formen und Motive, die zusammengesetzt werden müssen.

API Van Gogh

Dafür gibt es entweder spezielle Vorlagen, die unter die Steckplatten gelegt werden und der Orientierung dienen. Oder aber Sie verwenden spezielle Stiftplatten , deren Form dem Motiv nachempfunden wurden, das mit den Perlen gelegt werden soll. Wenn Sie jedoch eigenen Bilder im Kopf haben oder Ihre Kinder eigene Motive basteln wollen, können Sie auch eine bunte Mischung unterschiedlicher Bügelperlen kaufen. Die dafür benötigten Platten können auch separat dazu gekauft werden. Und wie genau funktioniert das anschließend mit dem Bügeln? Das erfahren Sie im nächsten Absatz.

Anleitung: So werden aus Perlen Bügelbilder

Wenn Sie oder Ihr Kind ein Motiv fertig gesteckt haben und es für die Ewigkeit festhalten wollen, kommt das Bügeleisen zum Einsatz. Stellen Sie es nicht zu heiß ein, damit die Perlen unversehrt bleiben – empfohlen wird eine Temperatur im mittleren Bereich. Bevor Sie mit dem Bügeln beginnen, sollten Sie unbedingt ein Blatt Bügelpapier (alternativ geht auch normales Backpapier) auf das fertige Bild legen, sonst würden die Perlen am Bügeleisen festkleben bleiben. Bügeln Sie nur kurz (maximal 15 Sekunden lang) in kreisenden Bewegungen und mit wenig Druck über das Motiv und lassen die Bügelperlen anschließend gut auskühlen, bevor Sie das Bild von der Steckplatte abziehen. Und noch ein Tipp: Beschweren Sie das Bild mit einem leichten Buch, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Thalia Hama

! Warnhinweis !  Lassen Sie Ihr Kind niemals unbeaufsichtigt mit einem heißen Bügeleisen.

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Tue, 07 Feb 2023 10:38:35 GMT

Justiz: Behörden sorgen bei Windkraft-Verfahren für Unmut

Mit einer Stellungnahme in letzter Minute haben Behörden im Rechtsstreit um die Genehmigung einer Windkraftanlage für Unmut beim Oberverwaltungsgericht in Greifswald (OVG) gesorgt. "Ich spar' mir da jetzt jeden Kommentar", sagte der Vorsitzende Richter Klaus Sperlich am Dienstag bei der Verhandlung einer Untätigkeitsklage eines Windkraft-Planers. Zuvor hatte eine Mitarbeiterin der beklagten Genehmigungsbehörde gesagt, dass kurz vor Verhandlungsbeginn eine bislang fehlende Stellungnahme einer Denkmalschutzbehörde eingegangen sei.

Mit einer Stellungnahme in letzter Minute haben Behörden im Rechtsstreit um die Genehmigung einer Windkraftanlage für Unmut beim Oberverwaltungsgericht in Greifswald (OVG) gesorgt. "Ich spar' mir da jetzt jeden Kommentar", sagte der Vorsitzende Richter Klaus Sperlich am Dienstag bei der Verhandlung einer Untätigkeitsklage eines Windkraft-Planers. Zuvor hatte eine Mitarbeiterin der beklagten Genehmigungsbehörde gesagt, dass kurz vor Verhandlungsbeginn eine bislang fehlende Stellungnahme einer Denkmalschutzbehörde eingegangen sei.

Die Mitarbeiterin hatte zunächst gesagt, dass die Stellungnahme dem Gericht nicht unmittelbar vorgelegt werden könne. Sie habe erst am Morgen von dem Eingang erfahren. Die Stellungnahme sei am Tag zuvor zunächst an einen Mitarbeiter gegangen, der sich im Urlaub befinde. Sichtlich erbost sagte Sperlich darauf hin: "Das kann doch wohl nicht sein." Es müsse möglich sein, diese Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Er pausierte die Verhandlung für zehn Minuten und bat die Behördenmitarbeiterin, die Unterlagen zu besorgen.

Das OVG verhandelt am Dienstag drei Untätigkeitsklagen von Windkraft-Planern. Sie sehen Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen in Nordwestmecklenburg verschleppt und kritisieren denkmalschutzrechtliche Bedenken gegen die Anlagen als unberechtigt.

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Tue, 07 Feb 2023 10:38:17 GMT

Konjunktur: Deutsche Industrie mit schwachem Jahresabschluss

Der Dezember mit vielen Frostagen hat vor allem in der Bauindustrie für Einbußen gesorgt. Insgesamt erwarten die Experten in diesem Winter eine leichte Abschwächung, aber keinen Einbruch der Wirtschaftsleistung.

Die deutsche Industrie hat ein turbulentes Jahr schwach abgeschlossen. Im Dezember ging die Produktion gegenüber dem Vormonat um 3,1 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Experten hatten mit einem Minus von 0,8 Prozent gerechnet. Im Gesamtjahr lag die Herstellung 0,6 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Industrie hatte vor allem mit den Folgen des Ukraine-Kriegs zu kämpfen.

Die Warenherstellung sank im Dezember um 2,1 Prozent, weil deutlich weniger Vorleistungsgüter produziert wurden. Die Energieherstellung fiel um 2,3 Prozent, während sich die Aktivität am Bau mit minus 8 Prozent besonders schwach präsentierte. Das Statistikamt machte dafür das kalte Wetter mit vielen Frosttagen verantwortlich.

"Im Dezember zeigt sich die erwartete wirtschaftliche Abschwächung im Winterhalbjahr in der Industrie", kommentierte das Bundeswirtschaftsministerium. Besonders die energieintensiven Branchen hätten ihre Produktion verringert. Allerdings deuteten die zuletzt optimistischeren Geschäftsaussichten, die abnehmenden Materialengpässe und die gut gefüllten Auftragsbücher darauf hin, dass die wirtschaftliche Abschwächung im Winter milde ausfallen dürfte. Ökonomen schließen eine leichte Rezession nicht aus. Ein Einbruch wird aber nicht mehr befürchtet.

Mitteilung

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